Pressetermin Forschungscampus Potenzialstudie Dahlem

07|2019

Auf dem Weg zum lebendigen Forschungscampus: Bei einer Pressekonferenz am 4. Juli werden die Ergebnisse der Potenzialanalyse von Arnold und Glastisch Architekten zum Museumsstandort Dahlem vorgestellt. 

Neue Campusachse: Die in der Potenzialstudie vorgestellte Campusachse funktioniert wie ein Rückgrat und ist ein verbindendes Glied zwischen den Gebäudeteilen, zwischen den Foyers in der Arnimallee und der Lansstraße. Sie ist transparent, barrierefrei und öffentlich zugänglich. Beide Foyers, somit auch beide Vorplätze, können ohne Hindernisse erschlossen werden. [Bild 1]

Der Museumskomplex Dahlem besteht aus mehreren Baukörpern: Der Bruno-Paul-Bau wurde 1914-1921 an der Arnimallee errichtet. Es folgte der 1964 bis 1965 nach dem Entwurf von Bruno Grimmek und Beteiligung von Wils Ebert errichtete Bauteil (hier: Bauteil 1). Der dritte Bauabschnitt wurde 1965 bis 1973 nach Plänen von Wils Ebert und Fritz Bornemann errichtet. Die verschiedenen Gebäudeteile sind miteinander verbunden, wodurch sich „Gelenke“ (hier grün) als Erschließungskerne identifizieren lassen, z. B. die beiden Foyers in der Arnimallee und der Lansstraße. [Bild 2]

Lebendiger Campus-Körper: Der Campus-Körper wird mit seinen zwei Haupteingängen zwischen den Vorplätzen Arnimallee und Lansstraße aufgespannt. Aus der Vogelperspektive lässt er sich - wie ein präpariertes Insekt - als Organismus mit Kopf, Rückgrat, Herz, Fühlern und Taschen deuten. Der Grundgedanke dieser in der Potenzialstudie vorgestellten Positionierung der Funktionen ist, eine logische Abfolge und Zusammenfassung der einzelnen Aufgabenbereiche zu erreichen. [Bild 3]

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Quelle: https://www.preussischer-kulturbesitz.de, 05.07.2019